Category: Interview (page 1 of 2)

Interview mit Sarah Gasser

Sarah Gasser studierte an der ZHdK BA Musik und Bewegung. Nach ihrem Abschluss hat sie ein Engagement bei der britischen Choreografin Seeta Patel. In der Produktion «Rite of Spring» verbindet Seeta Patel gemeinsam mit ihrer Compagnie die klassische indische Tanzform Bharatanatyan mit Le Sacre du Printemps.

Für ihr Engagement bei Rite of Spring hat Sarah Gasser ihr Studium bereits abgeschlossen. Am 2. April 2019 führte sie ihr Bachelorprojekt: Just Another Point Of View an der ZHdK auf. Die Bachelorprojekte ihrer Mitstudierenden Olavo Do Nascimento, Alina Harangozo, Marlen Müller, Fabienne Rosenbaum und Stella Vetter werden am 1. und 2. Juni um 19 Uhr im Theater am Gleis in Winterthur präsentiert.

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Null Bock aufs Üben – wie musizieren wieder Spass macht

Am Anfang ist die Begeisterung gross: Die 9-jährige Hanna will unbedingt Gitarre spielen lernen. Sie geht gerne in die Gitarrenstunden und übt eifrig zu Hause. Nach ein paar Monaten ist die Freude verflogen und Hanna will ihre Freizeit lieber mit ihren Freundinnen verbringen. Hier ist guter Rat teuer.

Im Interview mit dem FamilienSPICK (Ausgabe April 2019) gibt Christian Berger, Leiter Elementare Musikpädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste, Einblicke in die musikalische Erziehung sowie Tipps und Tricks, wie Gitarre & Co wieder aus der Ecke kommen.

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Interview mit Zoltán Szalatnay

Woran arbeitest du gerade?

Im Moment bereite ich das Fachdidaktikmodul „Singen mit der Klasse“ für die PHZH vor. Ich bin dort seit zwei Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Musik auf der Sekundarstufe 1 tätig, unterrichte «Schulpraktische Liedbegleitung»  auf dem Piano und Fachdidaktikmodule wie «Coaching im Quartalspraktikum». Ein Modul durfte ich von Grund auf neu entwickeln: «Zugänge zu populärer Musik». An diesem Thema bin ich seit fast zehn Jahren intensiv am forschen. Das ist äusserst spannend.

Das Chorprojekt mit meinem Schülerchor an der Oberstufenschule Wädenswil ist auch in vollem Gange. Es findet dieses Jahr zum 24. Mal statt. Im Juni treten die jeweils knapp hundert Schülerinnen und Schüler nach einer Probewoche an zwei Abenden auf. Das sind jeweils etwa 18 Songs, die ich und meine Kollegin Andrea Stocker arrangieren. Nächstes Jahr werden wir etwas ganz Neues in Angriff nehmen, um der Routine, die sich eingeschlichen hat zu entkommen. Wir entwickeln gerade ein interdisziplinäres Konzept für ein Kunstprojekt an unserer Schule.

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Drei Fragen an… Evelyn Plattner

Evelyn Plattner erhielt ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Joop van den Ende Academy in Hamburg und studierte nach diversen Engagements an der ZHdK MA Schulmusik I (Abschluss: 2016). Sie steht regelmässig auf der Bühne (u.a. mit den SwingChix, den SINGERellas und The Vocats) und arbeitet als Gesangslehrerin. 

1. Was hast du zuletzt in einer Gruppe gelernt?

Beim Musical einstudieren habe ich gelernt geduldig zu sein, auch warten zu können und trotzdem, wenn es darauf ankommt, 100% zu geben.

2. Welche Lektüre kannst du empfehlen?

“Die Muse küsst- und dann? Lust und Last im kreativen Prozess” von Claudia Schuh und Heidi Werder. Die zwei Frauen schaffen es wirklich den kreativen Prozess – und vor allem, was im Menschen dabei vorgeht – aufzuzeigen. Das ist für kreative Berufe aber auch für alltägliche Prozesse sehr hilfreich zu verstehen.

3. An welchen Moment aus deinem Unterricht werden sich deine Schüler*innen auch nach dem Ende ihrer Schulzeit erinnern?

Als ich gesagt habe: „Und jetzt ihr!“ 🙂

Drei Fragen an… Fabian Ruoss

Fabian Ruoss hat im Sommer 2018 sein Masterstudium der Elementaren Musikpädagogik an der ZHdK abgeschlossen. Er arbeitet als Musik- und Theaterpädagoge an diversen Klassen der Unter- und Mittelstufe.
  1. Was hast du zuletzt in einer Gruppe gelernt?

In den Herbstferien besuchte ich einen Tanzkurs bei Oki Degen am Forum für Musik und Bewegung in Lenk. Die Teilnehmenden waren zwischen 16 und 80 (!) Jahren alt, gemeinsam haben wir Choreografien getanzt, improvisiert, und Tänze entwickelt. Noch nie habe ich mit einer 80jährigen Frau Kontaktimpro gemacht. Wie Musik und Tanz Menschen verbindet – das lerne ich immer wieder gerne von Neuem.  Continue reading

Interview mit Esther Wild Bislin

Liebe Esther, vor Kurzem hast du die Pop-Kantate «Das Licht der Welt» für das Reformationsjubiläum mit Chor und Orchester uraufgeführt. Dein Partner schrieb die Musik, du hast die Gesamtleitung des Projekts übernommen. Wie geht’s nun weiter?

Nach einer Pause haben wir das Werk nochmals aufgeführt. Das war überaus spannend. Ich habe dies als Neuentdeckung empfunden. Das hat mich enorm motiviert. 

Grössere Projekte stehen im Moment nicht an. Die Jahresplanung ist in Arbeit.  Ich plane gerne weit voraus, möchte aber immer offen und hellhörig bleiben, um spontan auf Anlässe reagieren zu können. 

Du hast vor vielen Jahren das Schulmusikstudium an der ZHdK abgeschlossen. Woran erinnerst du dich? 

Ich durfte viele Einzelfächer belegen: Saxophonunterricht, Gesangs- und Klavierstunden, Improvisation. Davon konnte ich stark profitieren. Das Angebot empfand ich als sehr grosszügig. Auch Solmisation und Dirigieren haben mich enorm weitergebracht. Continue reading

Drei Fragen an … Susanne Huber

Zum Start unserer monatlich erscheinenden Interview-Reihe: Drei Fragen an... beantwortet Susanne Huber, Schulmusikerin, ZHdK-Dozentin und Autorin/Initiantin von MAX, unsere Fragen.
  1. Was hast du zuletzt in einer Gruppe gelernt?

Im CAS Methodik Didaktik am IAP (letzten Sommer) war das Lernen in der Gruppe eine wahre Freude. Motivierte Menschen die neugierig voneinander profitieren wollten. 

  1. Welche Lektüre hatte einen grossen Einfluss auf deine musikpädagogische Tätigkeit?

Oh, da könnte ich eine ganze Menge aufzählen. Ich beschränke mich nun wirklich auf nur eines: Continue reading

Interview mit Manuel Hengartner

Woran arbeitest du gerade?

Fürs Herbstforum in der OLMA Halle, bei dem 1000 Teilnehmer_innen im Publikum sitzen, präsentieren wir mit der Schülerband (33 Teenager) 4 neue Songs. Dazu erstelle ich zu einem Song eine Videoprojektion des Schülerchors aus unserer Oberstufe Schönau St.Gallen, bei der 200 Schüler und SchülerInnen teilnehmen. Die Schülerband spielt live dazu. Das ist für die Schüler_Innen ein grosses Erlebnis, in der riesigen Halle auftreten zu dürfen.

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Ein Arbeitsbuch mit Musikstunden aus sieben Ländern auf multi-angle DVDs

Christopher Wallbaum (ed.): Comparing International Music Lessons on Video. OLMS: Hildesheim, New York 2018. Incl. 10 DVDs (comparing.video.)

Christopher Wallbaum

Geboren 1956 in eine protestantische Hamburger Kirchenmusikerfamilie, habe ich in an der Musikhochschule Lehramt Musik mit zusätzlichem Wahlfach Jazz studiert. Auf einer Atlantiküberquerung habe ich Geräusche und Interviews aufgenommen und das 55-minütige Radio-Feature Crossover – grundlos zwischen allen Ufern daraus gemacht, das von 5 Sendern übertragen wurde. Ich war 12 Jahre Musiklehrer in einem Modellversuch zu fächerverbindendem Unterricht, habe promoviert über Produktionsdidaktik und ästhetische Erfahrung bei Herrmann J. Kaiser und bin seit 2002 Professor für Musikpädagogik /-didaktik in Leipzig. Seit meinem Studium bei Herrmann Rauhe (Buch: Handlungsorientierter Musikunterricht) und Jens Peter Reiche (vergleichender Musikwissenschaftler) interessiert mich nicht nur, wie man welche Musik macht und unterrichtet, sondern zugleich immer auch, warum und warum so und nicht anders.

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Interview mit Andreas Forster

Lieber Andreas,

bitte erzähle zunächst etwas von dir.

Ich habe an der Jazzschule, damals noch an der lauschigen Waldmannstrasse, E-Bass studiert, arbeite heute als Schulmusiklehrer, gestalte in dieser Form und teilweise als Komponist oder Arrangeur grössere Projekte wie Musicals und Openairs mit, spiele in meiner Band The Sinful Saints Bass und stehe bei meinem Soloprojekt Andy F als Frontmann auf der Bühne. Trotzdem würde ich nicht von mir behaupten, es dreht sich alles in meinem Leben um Musik. Musik ist für mich auch heute noch, wo ich beruflich täglich von ihr umgeben bin, eine schöne Nebensache und eine Möglichkeit, Geschichten und Stimmungen auf ganz eigene Weise wiederzugeben. Wohl auch deswegen entstand mein Soloprojekt Andy F, bei der die Songtexte im Zentrum stehen und die Musik ihnen sowas wie den passenden Mantel gibt.

Du bist neben deiner Lehrtätigkeit als Musiker aktiv. Welches sind deine Stilrichtungen?

Die Andy F Band, die ich egozentrisch nach mir benannt habe, weil ich anfangs tatsächlich nur solo spielte, ist stilistisch vielleicht im Bereich Singer-/Songwriter anzusiedeln – wenn auch die englische Stilbezeichnung für Mundartmusik etwas absurd ist. Während ich mit den ersten Songs, die ich für Gitarre und Gesang komponierte, noch in die Mani-Matter-Schublade gedrückt wurde – eine hübsche Schublade – ist die musikalische Vielfalt mit der Bandgrösser geworden. Auf der kommenden zweiten Platte «Morbus Google» hört man teilweise meinen Jazzhintergrund, wie auch die Beinahe-Vergötterung von Tom Waits. Manche Songs, wie die Single Lette, sind wiederum eher poppig arrangiert.
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