Stellvertretung: Musik und Bewegung

Mutterschaftsvertretung Musikgrundschule (Musik und Bewegung)

Ort: Baden – Dättwil (AG)

Pensum: 8 L. Montag und Dienstag, vormittags

Stellenantritt: 26. April 2021 (oder früher) bis 4.2.2022

Der Unterrichtsraum ist eine grosse Aula mit toller Ausstattung an Instrumenten.

Bushaltestelle und Autobahnausfahrt super nahe der Schule. Tolles Team.

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“Rap isch eifach real”

Gastbeitrag von Susanne Wohlgemuth, Schulmusik I Studentin im 2. Ausbildungsjahr 

Junger Rap aus Zürich 

An beiden Schulen, an denen ich im Kreis 6 in Zürich unterrichte, fallen mir Jugendliche auf, die sich leidenschaftlich und vielversprechend mit Worten und Musik beschäftigen. Ismael und Lawrence sieht man oft reimend durch den Schulgang grooven und auch von Sean wird man häufig mit einer witzigen Wortschöpfung auf Englisch begrüsst. Kevin muss eher aus der Reserve gelockt werden, aber seine Idee war es, im Unterricht 5 Wörter für die Person nebenan aufzuschreiben, aus welchen diese in wenigen Minuten einen Reim kreieren soll. Gibt man ihm 5 beliebige Worte auf Deutsch, spuckt er tatsächlich nach kurzer Zeit eine im Rhythmus klingende, sich reimende Geschichte aus. 

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Zwei verschiedene Länder: Hat der Musikunterricht die gleiche Wichtigkeit?

Gastbeitrag von Cecilia Knöpfli, SMI Studentin im 2. Ausbildungsjahr

Seit ich begonnen habe in der Schweiz Musikpädagogik zu studieren, erinnere ich mich ständig daran, wie der Musikunterricht in meiner Schulzeit in Chile war. In der Grundschule wurden uns die verschiedenen Instrumente der lateinamerikanischen Musik beigebracht, wie zum Beispiel die Zampoña (auf Deutsch Panflöte – die wir aus PVC-Rohren herstellen mussten). Ausserdem lernte ich das Charango, den Bombo und natürlich die Gitarre kennen. Aber in Wirklichkeit haben wir nie gelernt, sie zu spielen. Wir haben hauptsächlich gesungen und manchmal Blockflöte und Xylophon gespielt. 

Als ich begann, mich zu erinnern, welche Lieder ich gelernt hatte, wurde mir klar, dass sie alle auf Spanisch (meiner Muttersprache) sind. Dann fällt mir ein, dass sie alle Chilenen waren (mein Herkunftsland) und dass sie alle Klassiker der Folklore waren. 

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Musizieren im Lockdown

Gastbeitrag von SMI Student Roberto Marques im 2. Ausbildungsjahr

Corona kam für die meisten Menschen schnell und unerwartet, daher mussten neue Wege und neue Techniken extrem schnell entwickelt werden. Ich selbst hatte einige Schwierigkeiten damit, verschlossen in den eigenen vier Wänden, produktiv und speditiv zu arbeiten. Jedoch bin ich der Meinung, dass der Lockdown durch den COVID-19 Virus nicht nur schlechte Seiten hatte. Diese Situation hat uns Menschen dazu gezwungen neue Alternativen zu finden und alte Muster zu überdenken, auch die Geschehnisse mussten schneller analysiert und bewertet werden. Wie für andere Musiker*innen, war auch für meine Band ,,Ambaroots’’ die Corona-Krise eine Herausforderung. Konzerte wurden abgesagt, finanzielle Einnahmen dadurch reduziert und die Unsicherheit bezüglich der Proben und dessen Sinnhaftigkeit wurde unter diesen Umständen hinterfragt.

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«Chantain da buna glüna – Singen macht Laune»

Gastbeitrag von Braida Janett, SMI-Studentin im 2. Ausbildungsjahr

Musste jemand von Euch schon mal «Luegit vo Berge und Tal» singen bei einem Bewerbungsgespräch für eine Lehrstelle oder bei der Aufnahmeprüfung ans Gymnasium? Höchstwahrscheinlich nicht. Weshalb soll denn überhaupt gesungen werden in der Schule, wenn Gesang doch – im Gegensatz zu den klassischen Fächern wie Mathematik, Sprachen und Naturwissenschaften – gar nichts bringt für die (Bildungs-)Laufbahn? Es liegt nahe, die Frage, ob denn der Gesang in der Schule etwas nütze, mit «Nein!» zu beantworten.

Ich persönlich jedoch, beantworte diese Frage nach der «Nützlichkeit» des Schulgesangs mit einem überzeugten «Ja natürlich nützt es etwas!». Mein «Ja» ergibt sich natürlich nicht in Hinblick auf eine mögliche Gymi-Prüfung oder auf die Lehrstellensuche. In unserer Gesellschaft, welche extrem auf die kognitiven Fähigkeiten und die intellektuellen Leistungen fokussiert ist, gerät das Emotionale, die Freude und der Genuss oft ins Hintertreffen. Aus meiner Sicht sollte aber Letzteres mindestens so sehr gewichtet werden im (Schul-)Alltag wie die klassischen Wissensfächer. Deshalb erscheint es mir äusserst wichtig, Gesang und Musik im Alltag der Schüler*innen zu fördern, sei es in der Schule oder zu Hause.

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