Author: Mi-Helen Mueller-Trautmann

Ein Arbeitsbuch mit Musikstunden aus sieben Ländern auf multi-angle DVDs

Christopher Wallbaum (ed.): Comparing International Music Lessons on Video. OLMS: Hildesheim, New York 2018. Incl. 10 DVDs (comparing.video.)

Christopher Wallbaum

Geboren 1956 in eine protestantische Hamburger Kirchenmusikerfamilie, habe ich in an der Musikhochschule Lehramt Musik mit zusätzlichem Wahlfach Jazz studiert. Auf einer Atlantiküberquerung habe ich Geräusche und Interviews aufgenommen und das 55-minütige Radio-Feature Crossover – grundlos zwischen allen Ufern daraus gemacht, das von 5 Sendern übertragen wurde. Ich war 12 Jahre Musiklehrer in einem Modellversuch zu fächerverbindendem Unterricht, habe promoviert über Produktionsdidaktik und ästhetische Erfahrung bei Herrmann J. Kaiser und bin seit 2002 Professor für Musikpädagogik /-didaktik in Leipzig. Seit meinem Studium bei Herrmann Rauhe (Buch: Handlungsorientierter Musikunterricht) und Jens Peter Reiche (vergleichender Musikwissenschaftler) interessiert mich nicht nur, wie man welche Musik macht und unterrichtet, sondern zugleich immer auch, warum und warum so und nicht anders.

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Interview mit Andreas Forster

Lieber Andreas,

bitte erzähle zunächst etwas von dir.

Ich habe an der Jazzschule, damals noch an der lauschigen Waldmannstrasse, E-Bass studiert, arbeite heute als Schulmusiklehrer, gestalte in dieser Form und teilweise als Komponist oder Arrangeur grössere Projekte wie Musicals und Openairs mit, spiele in meiner Band The Sinful Saints Bass und stehe bei meinem Soloprojekt Andy F als Frontmann auf der Bühne. Trotzdem würde ich nicht von mir behaupten, es dreht sich alles in meinem Leben um Musik. Musik ist für mich auch heute noch, wo ich beruflich täglich von ihr umgeben bin, eine schöne Nebensache und eine Möglichkeit, Geschichten und Stimmungen auf ganz eigene Weise wiederzugeben. Wohl auch deswegen entstand mein Soloprojekt Andy F, bei der die Songtexte im Zentrum stehen und die Musik ihnen sowas wie den passenden Mantel gibt.

Du bist neben deiner Lehrtätigkeit als Musiker aktiv. Welches sind deine Stilrichtungen?

Die Andy F Band, die ich egozentrisch nach mir benannt habe, weil ich anfangs tatsächlich nur solo spielte, ist stilistisch vielleicht im Bereich Singer-/Songwriter anzusiedeln – wenn auch die englische Stilbezeichnung für Mundartmusik etwas absurd ist. Während ich mit den ersten Songs, die ich für Gitarre und Gesang komponierte, noch in die Mani-Matter-Schublade gedrückt wurde – eine hübsche Schublade – ist die musikalische Vielfalt mit der Bandgrösser geworden. Auf der kommenden zweiten Platte «Morbus Google» hört man teilweise meinen Jazzhintergrund, wie auch die Beinahe-Vergötterung von Tom Waits. Manche Songs, wie die Single Lette, sind wiederum eher poppig arrangiert.
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Interview mit Mathias Geiser

Lieber Mathias, du beginnst dieses Semester mit dem SMII Studium. Bitte erzähle zunächst etwas von dir.

Ich bin 44 Jahre alt, im Kanton Bern aufgewachsen/wohnhaft und habe zwei Buben (8- und 4jährig). Meine Frau ist Psychotherapeutin und Sozialpädagogin; ich selber habe Klassische Philologie und Musikwissenschaft studiert. Seit 14 Jahren unterrichte ich am Gymnasium Freudenberg Zürich Latein und Altgriechisch. In der (raren) Freizeit koche ich gerne und braue Bier.

Bist du musikalisch aktiv?

Ich spiele Klavier, früher auch Orgel, und singe seit gut 20 Jahren im Laienmännerchor der Berner Singstudenten. Hören tue ich vor allem klassische Musik (Steckenpferd russische Spätromantik und Frühmoderne), Pop (Schwerpunkt auf den kolossalen 80er Jahren) sowie Heavy Metal (vor allem zum Kochen). Selber spiele ich hauptsächlich klassische Musik.

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Blog Indien – von Leila Erdin

Let you inspire by the journal of Leila Erdin. She visited the Bangalore School of Music as an exchange student from January 22 until February 11 in 2018 and wrote about her experiences and insights.

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Blog Indien – von Leila – Teil 1

22/01/2018

Das war ja ein lustiges ankommen! Übermüdet (etwa zwei Stunden Halbschlaf im Flugzeug) kam ich in Bangalore an. Zuerst musste ich ein Formular ausfüllen, dann war da eine riesige Warteschlange für alle Visum-Einreisenden. Es ging auf die indische Weise sehr langsam vorwärts, ich wartete mindestens eine Stunde. Ich hoffte, der Fahrer der Schule ist nicht schon wieder abgefahren. Ich kam zur Gepäckausgabe und da war ein sehr netter Angestellter der mir half, meinen Koffer zu finden und wollte ihn mir schliesslich transportieren helfen. Zum Glück nuschelte er etwas von Geld, daraufhin habe ich schnell dankend abgelehnt ich könne meinen Koffer selber tragen….

Den ganzen Eintrag findet ihr unter:

http://www.crossingboundariesmusically.org/category/leila-erdin/

Interview mit Michael Eidenbenz

Wie sieht dein musikalischer Werdegang aus?

Ich bin ursprünglich Kirchenmusiker. Ich habe hier in Zürich Orgel studiert und bis vor 4 Jahren hatte ich eine feste Stelle in Zürich-Unterstrass. Daneben habe ich Konzerte gespielt und eine Konzertreihe organisiert, in der fast die halbe Zürcher Musikszene mit der Zeit einmal vorbeigekommen ist. Neben dem Orgelspiel habe ich als Musikjournalist gearbeitet. Als klassischer Musikkritiker während 15 Jahren hauptsächlich für den Tagesanzeiger, und als Publizist für zahlreiche andere Medien, unter anderem war ich drei Jahre Redaktor der Zeitschrift „Dissonance“. Die musikalische und die publizistische Tätigkeiten liefen parallel, bis dann 2007 meine Arbeit hier an der ZHdK begann.

Welche Aufgaben hast du als Departementsleiter an der ZHdK?
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Interview mit Nuri Ünesen

Lieber Nuri, bitte erzähle uns zunächst etwas von dir.

Ich bin ein Schüler der Kantonsschule Freudenberg und befinde mich zurzeit im letzten Schuljahr.

Wie sieht deine bisherige musikalische Laufbahn aus?

Mit drei Jahren habe ich begonnen, Klavier zu spielen und mit sieben Jahren bin ich, 2007, den Zürcher Sängerknaben beigetreten. Im selben Jahr noch habe ich begonnen, Schlagzeug zu spielen. 2009 durfte ich mit den Sängerknaben nach China reisen und 2011 im Theater St. Gallen den ersten Knaben in der Zauberflöte singen. Mit den Zürcher Sängerknaben trete ich pro Jahr über zehn Mal an ganz unterschiedlichen Anlässen und Orten auf. Dank den Konzerttourneen bin ich neben China schon in Bulgarien, Ungarn, Italien und dem Baltikum gewesen.
Seit gut drei Jahren spiele ich im Blasorchester der Schule Schlagzeug und durfte den Schulchor bereits zwei Mal begleiten.
Im fünften Schuljahr hatte ich die Chance in der Administration des Tonhalle-Orchesters Zürich als Schülermanager im Bereich Marketing und Kommunikation mitzuhelfen. Eine tolle Zeit, in der ich sehr viel gelernt habe.

Gibt es in deiner Familie MusikerInnen? Continue reading

Interview mit Oliver Benz

Lieber Oliver, bitte erzähle zunächst etwas von dir.

Ich werde dieses Jahr 39 Jahre alt und komme aus Schaffhausen. An der dortigen Kanti habe ich meine Matura gemacht. Es folgte ein Studium an der Jazzschule St.Gallen, das ich mit einem Lehrdiplom für Klavier abgeschlossen habe. Nach einigen Jahren als Klavierlehrer an Jugendmusikschulen und Pianist und Keyboarder in der freien Wildbahn der Musikszene habe ich 2009 dann den Schulmusik II-Master an der ZHdK begonnen und 2012 abgeschlossen. Seit 2011 unterrichte ich Schulmusik an Kantonsschulen, seit 2015 mit sicheren Pensen an der Kanti Zürich Nord, wo ich eine 50%-Stelle habe (mbA) und an der Kanti Wil, wo ich seit 2013 arbeite und mittlerweile auch festangestellt bin. Ich wohne im Zürcher Weinland mit meiner Frau und meinen zwei Kindern.

Du bist neben deiner Lehrtätigkeit als Musiker aktiv. Welches sind deine Stilrichtungen? Continue reading

Tonhalle-Orchester begeistert 1000 Schülerinnen und Schüler

Das Duo Calva mit dem Tonhalle-Orchester begeisterte am 06. September in der Maag-Halle ein Publikum- bestehend aus 1000 Schülerinnen und Schülern.

Um sich mit den neuen Gegebenheiten und vor allem mit der neuen Akustik vertraut zu machen, lud das Orchester noch vor der offiziellen Eröffnung rund 1000 Schulkinder in die neue Halle. So laut und lustig, wie bei diesem Testkonzert, wird es vielleicht nie mehr. Continue reading

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