Tag: Elementare Musikpädagogik

Null Bock aufs Üben – wie musizieren wieder Spass macht

Am Anfang ist die Begeisterung gross: Die 9-jährige Hanna will unbedingt Gitarre spielen lernen. Sie geht gerne in die Gitarrenstunden und übt eifrig zu Hause. Nach ein paar Monaten ist die Freude verflogen und Hanna will ihre Freizeit lieber mit ihren Freundinnen verbringen. Hier ist guter Rat teuer.

Im Interview mit dem FamilienSPICK (Ausgabe April 2019) gibt Christian Berger, Leiter Elementare Musikpädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste, Einblicke in die musikalische Erziehung sowie Tipps und Tricks, wie Gitarre & Co wieder aus der Ecke kommen.

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Elementare Musikpraxis International EMI

für zugewanderte Musiker*innen und Musikpädagog*innen mit einem ersten Abschluss im Ausland.

Bei dieser einjährigen Weiterbildungsmaßnahme des Fachbereichs Elementare Musikpädagogik (EMP) werden die Teilnehmenden gemeinsam mit Erzieher*innen für die musikalische Arbeit in Kindertagesstätten weitergebildet

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Gerda Bächli

Lebendigkeit mit Musik – Filmportrait

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Musizieren um zu musizieren


Anmerkungen zum künstlerischen Selbstverständnis Elementaren Musizierens

Vortrag von Ruth Schneidewind

Datum: 19.Februar 2019
Zeit: 19.00 Uhr

Ort: Kammermusiksaal 1, Toni-Areal

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Drei Fragen an… Fabian Ruoss

Fabian Ruoss hat im Sommer 2018 sein Masterstudium der Elementaren Musikpädagogik an der ZHdK abgeschlossen. Er arbeitet als Musik- und Theaterpädagoge an diversen Klassen der Unter- und Mittelstufe.
  1. Was hast du zuletzt in einer Gruppe gelernt?

In den Herbstferien besuchte ich einen Tanzkurs bei Oki Degen am Forum für Musik und Bewegung in Lenk. Die Teilnehmenden waren zwischen 16 und 80 (!) Jahren alt, gemeinsam haben wir Choreografien getanzt, improvisiert, und Tänze entwickelt. Noch nie habe ich mit einer 80jährigen Frau Kontaktimpro gemacht. Wie Musik und Tanz Menschen verbindet – das lerne ich immer wieder gerne von Neuem.  Continue reading

Interview mit Sibylle Dubs

Sibylle Dubs hat im Juni 2018 den Masterstudiengang Elementare Musikpädagogik an der ZHdK erfolgreich abgeschlossen. In ihrer Masterarbeit hat sie sich mit der Einführung des Faches Musik bei Welcome to School. Über den Sinn und die Möglichkeiten des Elementaren Musizierens mit Jugendlichen im Asylverfahren intensiv auseinandergesetzt.

Liebe Sibylle

Erzähle uns von Welcome to School und deiner Unterrichtstätigkeit.

Welcome to School füllt eine Lücke in der Gesellschaft: Das Angebot richtet sich an Jugendliche, die noch keinen Asylentscheid erhalten haben. Im Asylverfahren, das bis zu zwei Jahren dauern kann, werden Menschen über 16 Jahren, die vor Krieg, Terror oder Armut geflüchtet sind, wie Erwachsene behandelt. Und genau wie Erwachsene werden sie zum Nichtstun verdonnert. Welcome to School wurde von zwei engagierten Menschen in der Stadt Zürich gegründet und bietet Jugendlichen eine Tagesstruktur an. Am Morgen werden Fächer wie Geschichte, Mensch und Umwelt für die Schülerinnen und Schüler mit Deutschkenntnissen unterrichtet. Am Nachmittag besuchen alle Schülerinnen und Schüler Mathe, Deutsch, Musik und Handarbeit / Werken. Alle Lehrerinnen und Lehrer arbeiten ehrenamtlich.

Ich unterrichte Musik in der gelben Klasse, in der Schüler sind, die wenige bis gar keine Schulerfahrung haben. Die meisten meiner Schüler kommen aus Afghanistan. Andere kommen aus dem Iran, Eritrea und Syrien. Viele von ihnen sind schon lange auf der Flucht. Das Niveau ist sehr unterschiedlich und ist mit dem Primarschulstoff der 1. bis 5. Klasse vergleichbar. Continue reading

Preview: Abendsfrüh

Was ist ABENDSFRÜH?

Kinder lieben Musik. Doch wo können sie diese hautnah erleben?
Wenn Kinder keine Gelegenheit haben, zur Musik zu kommen, so muss man die Musik zu den Kindern bringen – dies ist die Philosophie der Konzertreihe «abendsfrüh», welche die Datio Stiftung in Zusammenarbeit mit den Zürcher Gemeinschaftszentren durchführt. Die Erfahrung aus fünf Jahren «Szenische Konzerte für Kinder» zeigt: Musik wird am besten über eine spannende, unterhaltsame, aber auch zum Mitdenken anregende Geschichte vermittelt.
Zielpublikum sind Familien mit Kindern ab 5 Jahren. Gespielt wird nicht in den grossen Konzertsälen, sondern in Räumen der Zürcher Gemeinschaftszentren, wo Publikum und Aufführende hautnah miteinander in Berührung kommen.

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