Tag: Interkultur

Interview mit Sarah Gasser

Sarah Gasser studierte an der ZHdK BA Musik und Bewegung. Nach ihrem Abschluss hat sie ein Engagement bei der britischen Choreografin Seeta Patel. In der Produktion «Rite of Spring» verbindet Seeta Patel gemeinsam mit ihrer Compagnie die klassische indische Tanzform Bharatanatyan mit Le Sacre du Printemps.

Für ihr Engagement bei Rite of Spring hat Sarah Gasser ihr Studium bereits abgeschlossen. Am 2. April 2019 führte sie ihr Bachelorprojekt: Just Another Point Of View an der ZHdK auf. Die Bachelorprojekte ihrer Mitstudierenden Olavo Do Nascimento, Alina Harangozo, Marlen Müller, Fabienne Rosenbaum und Stella Vetter werden am 1. und 2. Juni um 19 Uhr im Theater am Gleis in Winterthur präsentiert.

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Read & Talk

Nach der Tagung Interkultur?! möchten wir in einer Lesegruppe weiter diskutieren.

Dazu laden wir euch zu Read & Talk am Mittwoch, 12. Dezember um 17.30 Uhr ins Kaskadenfoyer (5.K04), Toni-Areal ein.

Als Diskussionsgrundlage dienen der Text “Wer hört wie ich und zu welchen gehöre ich? Zum Begriff kultureller Identität im Kontext einer (interkulturellen) Musikpädagogik» von Dorothee Barth 1)Barth, Dorothee (2014): Wer hört wie ich und zu welchen gehöre ich? Zum Begriff kultureller Identität im Kontext einer (interkulturellen) Musikpädagogik. In: Art Education Research, 5 (9), S. 1-9. Online verfügbar unter: https://blog.zhdk.ch/iaejournal/files/2017/11/Dorothee-Barth-Text_n%C2%B09.pdf [20.11.2018] und der Vortrag von Chimamanda Adichie über “die Gefahr der einen einzigen Geschichte”. 2)“This talk was presented at an official TED conference, and was featured by our editors on the home page.” Online verfügbar unter: https://www.ted.com/talks/chimamanda_adichie_the_danger_of_a_single_story?language=de [20.11.2018]

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References   [ + ]

1. Barth, Dorothee (2014): Wer hört wie ich und zu welchen gehöre ich? Zum Begriff kultureller Identität im Kontext einer (interkulturellen) Musikpädagogik. In: Art Education Research, 5 (9), S. 1-9. Online verfügbar unter: https://blog.zhdk.ch/iaejournal/files/2017/11/Dorothee-Barth-Text_n%C2%B09.pdf [20.11.2018]
2. “This talk was presented at an official TED conference, and was featured by our editors on the home page.” Online verfügbar unter: https://www.ted.com/talks/chimamanda_adichie_the_danger_of_a_single_story?language=de [20.11.2018]

Interview mit Sibylle Dubs

Sibylle Dubs hat im Juni 2018 den Masterstudiengang Elementare Musikpädagogik an der ZHdK erfolgreich abgeschlossen. In ihrer Masterarbeit hat sie sich mit der Einführung des Faches Musik bei Welcome to School. Über den Sinn und die Möglichkeiten des Elementaren Musizierens mit Jugendlichen im Asylverfahren intensiv auseinandergesetzt.

Liebe Sibylle

Erzähle uns von Welcome to School und deiner Unterrichtstätigkeit.

Welcome to School füllt eine Lücke in der Gesellschaft: Das Angebot richtet sich an Jugendliche, die noch keinen Asylentscheid erhalten haben. Im Asylverfahren, das bis zu zwei Jahren dauern kann, werden Menschen über 16 Jahren, die vor Krieg, Terror oder Armut geflüchtet sind, wie Erwachsene behandelt. Und genau wie Erwachsene werden sie zum Nichtstun verdonnert. Welcome to School wurde von zwei engagierten Menschen in der Stadt Zürich gegründet und bietet Jugendlichen eine Tagesstruktur an. Am Morgen werden Fächer wie Geschichte, Mensch und Umwelt für die Schülerinnen und Schüler mit Deutschkenntnissen unterrichtet. Am Nachmittag besuchen alle Schülerinnen und Schüler Mathe, Deutsch, Musik und Handarbeit / Werken. Alle Lehrerinnen und Lehrer arbeiten ehrenamtlich.

Ich unterrichte Musik in der gelben Klasse, in der Schüler sind, die wenige bis gar keine Schulerfahrung haben. Die meisten meiner Schüler kommen aus Afghanistan. Andere kommen aus dem Iran, Eritrea und Syrien. Viele von ihnen sind schon lange auf der Flucht. Das Niveau ist sehr unterschiedlich und ist mit dem Primarschulstoff der 1. bis 5. Klasse vergleichbar. Continue reading

Interview mit Rahel Buschor

Im Oktober 2017 warst du an der ZHdK und hast den MA-Rhythmik Studierenden von deinen Projekten in China und Südkorea berichtet. Wo bist du gerade und woran arbeitest du?

Gerade bin ich von Seoul zurück in Beijing für ein paar Monate. Zum einen forsche ich an der Nationalen Akademie für Chinesische Theaterkunst, wo ich zwischen 2012-2016 Peking Oper Performance studiert habe, im Bereich einer kulturübergreifenden Bewegungssprache. Zusammen mit meinem koreanischen Bühnenpartner arbeite ich an einem Stück. Wir spielen mit traditionellem Bewegungsmaterial aus China und Korea, welches wir weiterentwickeln, verfremden und in einen neuen Kontext setzen.

Zum anderen bin ich als Freelancerin für die Deutsche Musikakademie tätig, welche voraussichtlich im September dieses Jahres die erste Schule in Beijing eröffnen wird. Ich coache chinesische Musiklehrpersonen, die in Zukunft an der Deutschen Musikakademie unterrichten werden. Hier geht es vor allem um die Vermittlung musikpädagogischer Grundlagen und deren praktische Umsetzung. Daneben gleisen wir erste Kurse in Musikalischer Früherziehung in lokalen Kindergärten auf. Diese Aufgabe entpuppt sich als hochspannend und herausfordernd.

Wodurch unterscheidet sich der Unterricht bzw. das Unterrichten in China zu dem in der Schweiz? Continue reading

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