Tag: SchülerIn

Internationale Kompositionswettbewerb “Sounds of Childrens’ Rights”

Anlässlich des diesjährigen Jubiläums „30 Jahre Kinderrechtekonvention“ veranstaltet das Bundeskanzleramt, Sektion V – Familien und Jugend in Kooperation mit der Universität für Musik und darstellende Kunst – mdw und UNICEF Österreich den Internationalen Kompositionswettbewerb „Sounds of Childrens‘ Rights“.

Die Einladung zu diesem Wettbewerb richtet sich an junge Komponist*innen und Musiker*innen, die bereit sind, sich mit der Thematik von Kinderrechten in musikalischer Form auseinanderzusetzen.

Zur Teilnahme berechtigt sind junge Menschen aller Nationen mit einem späteren Geburtsdatum als dem 15.7.2001.

Für die Einreichung der Kompositionen gibt es zwei Altersklassen:
• 10–14 Jahre
• 15–18 Jahre
Die eingereichten Werke sollen eigens für den Wettbewerb geschaffen worden sein.
Jede/r Teilnehmer/in darf nur eine Komposition einreichen, diese muss komplett (nicht teilweise) eingereicht werden.
Die eingereichten Kompositionen dürfen noch nicht öffentlich aufgeführt und/oder auf irgendeine Weise gesendet oder online veröffentlicht worden.

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Ein Arbeitsbuch mit Musikstunden aus sieben Ländern auf multi-angle DVDs

Christopher Wallbaum (ed.): Comparing International Music Lessons on Video. OLMS: Hildesheim, New York 2018. Incl. 10 DVDs (comparing.video.)

Christopher Wallbaum

Geboren 1956 in eine protestantische Hamburger Kirchenmusikerfamilie, habe ich in an der Musikhochschule Lehramt Musik mit zusätzlichem Wahlfach Jazz studiert. Auf einer Atlantiküberquerung habe ich Geräusche und Interviews aufgenommen und das 55-minütige Radio-Feature Crossover – grundlos zwischen allen Ufern daraus gemacht, das von 5 Sendern übertragen wurde. Ich war 12 Jahre Musiklehrer in einem Modellversuch zu fächerverbindendem Unterricht, habe promoviert über Produktionsdidaktik und ästhetische Erfahrung bei Herrmann J. Kaiser und bin seit 2002 Professor für Musikpädagogik /-didaktik in Leipzig. Seit meinem Studium bei Herrmann Rauhe (Buch: Handlungsorientierter Musikunterricht) und Jens Peter Reiche (vergleichender Musikwissenschaftler) interessiert mich nicht nur, wie man welche Musik macht und unterrichtet, sondern zugleich immer auch, warum und warum so und nicht anders.

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Blog Indien – von Leila Erdin

Let you inspire by the journal of Leila Erdin. She visited the Bangalore School of Music as an exchange student from January 22 until February 11 in 2018 and wrote about her experiences and insights.

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Blog Indien – von Leila – Teil 1

22/01/2018

Das war ja ein lustiges ankommen! Übermüdet (etwa zwei Stunden Halbschlaf im Flugzeug) kam ich in Bangalore an. Zuerst musste ich ein Formular ausfüllen, dann war da eine riesige Warteschlange für alle Visum-Einreisenden. Es ging auf die indische Weise sehr langsam vorwärts, ich wartete mindestens eine Stunde. Ich hoffte, der Fahrer der Schule ist nicht schon wieder abgefahren. Ich kam zur Gepäckausgabe und da war ein sehr netter Angestellter der mir half, meinen Koffer zu finden und wollte ihn mir schliesslich transportieren helfen. Zum Glück nuschelte er etwas von Geld, daraufhin habe ich schnell dankend abgelehnt ich könne meinen Koffer selber tragen….

Den ganzen Eintrag findet ihr unter:

http://www.crossingboundariesmusically.org/category/leila-erdin/

Review: Züri Dance Award 2018

Einmal im Jahr findet im Volkshaus der Züri Dance Award statt. Dieses Projekt vom Verein Bewegungskultur ist die grösste nicht-kommerzielle Tanzveranstaltung für Kinder und Jugendliche in der Stadt Zürich. Initiiert vom Sportamt Zürich unter der Leitung von Cécile Kramer bietet der Dance Award eine Plattform für die Förderung der Ausdruckskultur. Dieses Jahr durfte ich zum ersten Mal als Coach mitwirken. Alle Schulklassen  wurden durch Coaches unterstützt. Diese kamen ca. 5-6 Mal in den Unterricht, um mit den Schülerinnen und Schülern in die Welt des Tanzes einzutauchen. In diesen Coachings werden kurze Choreographien erarbeitet, Bewegungen entdeckt und am Ausdruck gearbeitet. Viele Gruppen holen ihre Inspirationen ebenfalls von dem kostenlosen Weiterbildungsangebot des Vereins Bewegungskultur, der Website Dance360 School.

Im März treffen sich alle Gruppen im Volkshaus, wo sie ihre Choreographien vor dem Publikum zeigen dürfen. Zwar werden die Gruppen in Alterskategorien sowie Schulsport und freiwilligen Schulsport eingeteilt, allerdings ist eine Rangliste nicht primär das Ziel der Veranstaltung. Sie soll den Schülerinnen und Schülern eine Möglichkeit bieten, einmal auf einer grossen Bühne stehen und dieses Gefühl erleben zu dürfen. Deshalb werden in jeder Kategorie nur die ersten drei Plätze besetzt, alle weiteren Gruppen teilen sich den vierten Platz. Continue reading

Interview mit Nuri Ünesen

Lieber Nuri, bitte erzähle uns zunächst etwas von dir.

Ich bin ein Schüler der Kantonsschule Freudenberg und befinde mich zurzeit im letzten Schuljahr.

Wie sieht deine bisherige musikalische Laufbahn aus?

Mit drei Jahren habe ich begonnen, Klavier zu spielen und mit sieben Jahren bin ich, 2007, den Zürcher Sängerknaben beigetreten. Im selben Jahr noch habe ich begonnen, Schlagzeug zu spielen. 2009 durfte ich mit den Sängerknaben nach China reisen und 2011 im Theater St. Gallen den ersten Knaben in der Zauberflöte singen. Mit den Zürcher Sängerknaben trete ich pro Jahr über zehn Mal an ganz unterschiedlichen Anlässen und Orten auf. Dank den Konzerttourneen bin ich neben China schon in Bulgarien, Ungarn, Italien und dem Baltikum gewesen.
Seit gut drei Jahren spiele ich im Blasorchester der Schule Schlagzeug und durfte den Schulchor bereits zwei Mal begleiten.
Im fünften Schuljahr hatte ich die Chance in der Administration des Tonhalle-Orchesters Zürich als Schülermanager im Bereich Marketing und Kommunikation mitzuhelfen. Eine tolle Zeit, in der ich sehr viel gelernt habe.

Gibt es in deiner Familie MusikerInnen? Continue reading

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