Beim diesjährigen Praxistags beschäftigten wir uns mit folgender Fragestellung: Wie bringen wir den Pop-Klang in unsere Chöre und Schulklassen?

Fritz Mader führte am Vormittag in die Chorarbeit ein und zeigte Möglichkeiten auf, mit ungeübten Stimmen im Pop-Chor zu arbeiten. Körperlich und stimmlich versetzte er alle in Bewegung. Als Einstimmung begleitete er alle Teilnehmer*innen mit groovigen Pianopattern.

Er verlagerte den Fokus abwechslungsweise auf den Rhythmus, die Bewegung, Betonungen im Takt, auf Inhalt und Ausdruck. Fritz verzichtete zu Beginn ganz bewusst auf Detailarbeit. Als Chorsänger*innen erzählen wir Geschichten. Sobald wir uns dessen bewusst sind, wird auch der Klang authentisch. Exakte Aussprache, Intonation, stiltyphische Prasierung und Vocal Balance korrigierte er erst in einer späteren Phase. Die Teilnehmer*innen liessen sich mitreissen und spiegelten die Inputs mit viel Enthusiasmus.

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