Tag: Musikvermittlung (page 2 of 2)

Interview mit Miguel Camero

> Salut Miguel, wie bist du zum Beatboxen gekommen?

Ich habe mit 8 Jahren begonnen, Geräusche zu imitieren. Michael Winslow in Police Academy hat mir wahnsinnig imponiert. Der Startschuss für meine Beatboxkarriere war aber ein Beatboxstück von Vanilla Ice. Ich hab ununterbrochen geübt. Auch Turbo B von Snap und Rahzel (der GodFather of Noise) waren grosse Vorbilder für mich. Michel Courtemanche bewunderte ich für sein Talent als Komiker. Sie alle haben mich geprägt.

Aber Beatboxen alleine kann fürs Publikum monoton werden. Ich setze auf Beatboxen, Comedy und Loopen. So kann ich Kindergartenkids und Erwachsene einen Abend lang unterhalten.

> Hast du musikalische Vorbilder?

Bobby McFerrin ist nach wie vor ein grosses musikalisches Vorbild für mich.

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Interview mit Giuseppe Iasiello

Lieber Giuseppe, im März 2018 arbeitest du als Fachdidaktik-Stellvertretung an der ZHdK für Schulmusiker. Was bedeutet dir dieses Semester?

Oh, ich freu mich sehr. Das ist eine tolle Herausforderung für mich. Der Austausch mit den Studierenden lässt mich selbst kritisch auf meine Arbeit blicken. So komm ich aus meiner Komfortzone raus und reflektiere meine eigene Unterrichtstätigkeit viel intensiver. Schön, dass ich mein Wissen und meine Erfahrungen weitergeben darf.

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Vinko Globokar zu Besuch an der ZHdK

„Weniger durch das Spielen kann man junge Leute an Neue Musik heranführen als durch die eigene Erfindung. Das macht sie toleranter gegenüber Neuer Musik, neuer Kunst im allgemeinen.“ 1)Vinko Globokar zitiert nach Beck, Sabine (2012): Vinko Globokar. Komponist und Improvisator. Marburg: Tectum Verlag, S. 83.

Partitur INDIVIDUUM-COLLECTIVUM

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References   [ + ]

1. Vinko Globokar zitiert nach Beck, Sabine (2012): Vinko Globokar. Komponist und Improvisator. Marburg: Tectum Verlag, S. 83.

Interview mit Fritz Mader

Bitte erzähle zunächst etwas von dir.

Ich unterrichte seit 14 Jahren. 2010 wurde die Voice+Music Academy Zürich (www.voicemusic.ch) gegründet und ich wurde Mitinhaber. Nach dem ZHdK Masterstudium SMI (2014) haben Christian Abderhalden und ich die Geschäftsleitung übernommen.

Während dem 4-jährigen Bachelorstudium, “Integral Music Education – IME”  African, Pop und Klassischer Musik, hab ich bereits begonnen zu unterrichten. Ich habe mich immer mit Gesangstechniken auseinandergesetzt. Zuerst hat mich «Speech Level» fasziniert, mit 26 Jahren hab ich die Lichtenberger Methode kennen gelernt und dann kamen CVT und Estill dazu.

2004 hab ich bereits Chöre und Ensembles geleitet, mittlerweile hab ich drei Chöre (an der Voice+Music Academy, Gospelchor Oberengstringen, Zürich Singers’ Night Chor), leite vier Ensembles und bin Vocal Coach im Sologesang.

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Interview mit Nuri Ünesen

Lieber Nuri, bitte erzähle uns zunächst etwas von dir.

Ich bin ein Schüler der Kantonsschule Freudenberg und befinde mich zurzeit im letzten Schuljahr.

Wie sieht deine bisherige musikalische Laufbahn aus?

Mit drei Jahren habe ich begonnen, Klavier zu spielen und mit sieben Jahren bin ich, 2007, den Zürcher Sängerknaben beigetreten. Im selben Jahr noch habe ich begonnen, Schlagzeug zu spielen. 2009 durfte ich mit den Sängerknaben nach China reisen und 2011 im Theater St. Gallen den ersten Knaben in der Zauberflöte singen. Mit den Zürcher Sängerknaben trete ich pro Jahr über zehn Mal an ganz unterschiedlichen Anlässen und Orten auf. Dank den Konzerttourneen bin ich neben China schon in Bulgarien, Ungarn, Italien und dem Baltikum gewesen.
Seit gut drei Jahren spiele ich im Blasorchester der Schule Schlagzeug und durfte den Schulchor bereits zwei Mal begleiten.
Im fünften Schuljahr hatte ich die Chance in der Administration des Tonhalle-Orchesters Zürich als Schülermanager im Bereich Marketing und Kommunikation mitzuhelfen. Eine tolle Zeit, in der ich sehr viel gelernt habe.

Gibt es in deiner Familie MusikerInnen? Continue reading

Zeit – Raum – Klang

Ein interdisziplinäres Musikprojekt mit Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule im Lee, Winterthur

 

Was bewegt uns zu musizieren?

In welchem Zusammenhang stehen Musik und Bewegung? Wie beeinflussen sie sich gegenseitig?

Was bedeutet zeitgenössische Musik heute für Jugendliche?

 

Gymnasiastinnen und Gymnasiasten aus Winterthur suchen darauf eine Antwort indem sie improvisieren, komponieren und interpretieren mit der Stimme, dem Körper und dem Instrument. Dazu braucht es den Prozess der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik und der Erfahrung von Bewegung und Improvisation. Musiker des Ensemble TaG und die beiden Bewegungs- bzw. Musik-Lehrkräfte Thirza Möschinger und Peter Nussbaumer erarbeiteten gemeinsam mit einer Schwerpunkt Musik Klasse aus Winterthur ein Programm welches mit Zeit, Raum, Bewegung und Klang spielt. Werke von John Dowland, John Cage, James Tenney, John Adams, Cathy Berberian, Sofia Gubaidulina, Paul Hindemith und Steve Reich werden verwoben, Improvisationen gegenübergestellt, bearbeitet, neu interpretiert und zu einem inspirierenden Ganzen verschmolzen.

Die Konzerte finden statt am Freitag 01. sowie Samstag 02. Dezember 2017, jeweils um 19.30 Uhr im Theater am Gleis Winterthur.

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Interview mit Oliver Benz

Lieber Oliver, bitte erzähle zunächst etwas von dir.

Ich werde dieses Jahr 39 Jahre alt und komme aus Schaffhausen. An der dortigen Kanti habe ich meine Matura gemacht. Es folgte ein Studium an der Jazzschule St.Gallen, das ich mit einem Lehrdiplom für Klavier abgeschlossen habe. Nach einigen Jahren als Klavierlehrer an Jugendmusikschulen und Pianist und Keyboarder in der freien Wildbahn der Musikszene habe ich 2009 dann den Schulmusik II-Master an der ZHdK begonnen und 2012 abgeschlossen. Seit 2011 unterrichte ich Schulmusik an Kantonsschulen, seit 2015 mit sicheren Pensen an der Kanti Zürich Nord, wo ich eine 50%-Stelle habe (mbA) und an der Kanti Wil, wo ich seit 2013 arbeite und mittlerweile auch festangestellt bin. Ich wohne im Zürcher Weinland mit meiner Frau und meinen zwei Kindern.

Du bist neben deiner Lehrtätigkeit als Musiker aktiv. Welches sind deine Stilrichtungen? Continue reading

Tonhalle-Orchester begeistert 1000 Schülerinnen und Schüler

Das Duo Calva mit dem Tonhalle-Orchester begeisterte am 06. September in der Maag-Halle ein Publikum- bestehend aus 1000 Schülerinnen und Schülern.

Um sich mit den neuen Gegebenheiten und vor allem mit der neuen Akustik vertraut zu machen, lud das Orchester noch vor der offiziellen Eröffnung rund 1000 Schulkinder in die neue Halle. So laut und lustig, wie bei diesem Testkonzert, wird es vielleicht nie mehr. Continue reading

Die Künste in der Bildung

in/out.

Über ästhetische Urteile und ihre Bezugssysteme

Wie entstehen Geschmacksurteile und unsere vermeintlich persönlichen ästhetischen Vorlieben in den Künsten und im Alltag? Wie wirken sie sich auf das Feld der Kunstvermittlung aus und welche Rolle nehmen dabei Lehrpersonen, Vermittler_innen und Dozierende im Prozess der ästhetischen Urteilsentwicklung ein? Continue reading

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