Tag: Austausch (page 1 of 2)

Ein Arbeitsbuch mit Musikstunden aus sieben Ländern auf multi-angle DVDs

Christopher Wallbaum (ed.): Comparing International Music Lessons on Video. OLMS: Hildesheim, New York 2018. Incl. 10 DVDs (comparing.video.)

Christopher Wallbaum

Geboren 1956 in eine protestantische Hamburger Kirchenmusikerfamilie, habe ich in an der Musikhochschule Lehramt Musik mit zusätzlichem Wahlfach Jazz studiert. Auf einer Atlantiküberquerung habe ich Geräusche und Interviews aufgenommen und das 55-minütige Radio-Feature Crossover – grundlos zwischen allen Ufern daraus gemacht, das von 5 Sendern übertragen wurde. Ich war 12 Jahre Musiklehrer in einem Modellversuch zu fächerverbindendem Unterricht, habe promoviert über Produktionsdidaktik und ästhetische Erfahrung bei Herrmann J. Kaiser und bin seit 2002 Professor für Musikpädagogik /-didaktik in Leipzig. Seit meinem Studium bei Herrmann Rauhe (Buch: Handlungsorientierter Musikunterricht) und Jens Peter Reiche (vergleichender Musikwissenschaftler) interessiert mich nicht nur, wie man welche Musik macht und unterrichtet, sondern zugleich immer auch, warum und warum so und nicht anders.

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Einladung zum Praxistag Schulmusik 2019

Samstag, 9.März 2019, 10.00 – 15.00Uhr
Toni-Areal, Kammermusiksaal 1, 5.K13, Ebene 5 , Pfingstweidstrasse 96, Zürich

Am Praxistag werden aktuelle Tendenzen der Musikpädagogik erprobt und reflektiert. Die Tagung findet jährlich statt, richtet sich an Lehrpersonen Schulmusik I und II sowie an Studierende und Dozierende der ZHdK. Die Veranstaltung unterstützt den informellen Austausch und dient der Weiterbildung. Continue reading

Interview mit Andreas Forster

Lieber Andreas,

bitte erzähle zunächst etwas von dir.

Ich habe an der Jazzschule, damals noch an der lauschigen Waldmannstrasse, E-Bass studiert, arbeite heute als Schulmusiklehrer, gestalte in dieser Form und teilweise als Komponist oder Arrangeur grössere Projekte wie Musicals und Openairs mit, spiele in meiner Band The Sinful Saints Bass und stehe bei meinem Soloprojekt Andy F als Frontmann auf der Bühne. Trotzdem würde ich nicht von mir behaupten, es dreht sich alles in meinem Leben um Musik. Musik ist für mich auch heute noch, wo ich beruflich täglich von ihr umgeben bin, eine schöne Nebensache und eine Möglichkeit, Geschichten und Stimmungen auf ganz eigene Weise wiederzugeben. Wohl auch deswegen entstand mein Soloprojekt Andy F, bei der die Songtexte im Zentrum stehen und die Musik ihnen sowas wie den passenden Mantel gibt.

Du bist neben deiner Lehrtätigkeit als Musiker aktiv. Welches sind deine Stilrichtungen?

Die Andy F Band, die ich egozentrisch nach mir benannt habe, weil ich anfangs tatsächlich nur solo spielte, ist stilistisch vielleicht im Bereich Singer-/Songwriter anzusiedeln – wenn auch die englische Stilbezeichnung für Mundartmusik etwas absurd ist. Während ich mit den ersten Songs, die ich für Gitarre und Gesang komponierte, noch in die Mani-Matter-Schublade gedrückt wurde – eine hübsche Schublade – ist die musikalische Vielfalt mit der Bandgrösser geworden. Auf der kommenden zweiten Platte «Morbus Google» hört man teilweise meinen Jazzhintergrund, wie auch die Beinahe-Vergötterung von Tom Waits. Manche Songs, wie die Single Lette, sind wiederum eher poppig arrangiert.
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Interview mit Mathias Geiser

Lieber Mathias, du beginnst dieses Semester mit dem SMII Studium. Bitte erzähle zunächst etwas von dir.

Ich bin 44 Jahre alt, im Kanton Bern aufgewachsen/wohnhaft und habe zwei Buben (8- und 4jährig). Meine Frau ist Psychotherapeutin und Sozialpädagogin; ich selber habe Klassische Philologie und Musikwissenschaft studiert. Seit 14 Jahren unterrichte ich am Gymnasium Freudenberg Zürich Latein und Altgriechisch. In der (raren) Freizeit koche ich gerne und braue Bier.

Bist du musikalisch aktiv?

Ich spiele Klavier, früher auch Orgel, und singe seit gut 20 Jahren im Laienmännerchor der Berner Singstudenten. Hören tue ich vor allem klassische Musik (Steckenpferd russische Spätromantik und Frühmoderne), Pop (Schwerpunkt auf den kolossalen 80er Jahren) sowie Heavy Metal (vor allem zum Kochen). Selber spiele ich hauptsächlich klassische Musik.

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Blog Indien – von Leila Erdin

Let you inspire by the journal of Leila Erdin. She visited the Bangalore School of Music as an exchange student from January 22 until February 11 in 2018 and wrote about her experiences and insights.

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Blog Indien – von Leila – Teil 1

22/01/2018

Das war ja ein lustiges ankommen! Übermüdet (etwa zwei Stunden Halbschlaf im Flugzeug) kam ich in Bangalore an. Zuerst musste ich ein Formular ausfüllen, dann war da eine riesige Warteschlange für alle Visum-Einreisenden. Es ging auf die indische Weise sehr langsam vorwärts, ich wartete mindestens eine Stunde. Ich hoffte, der Fahrer der Schule ist nicht schon wieder abgefahren. Ich kam zur Gepäckausgabe und da war ein sehr netter Angestellter der mir half, meinen Koffer zu finden und wollte ihn mir schliesslich transportieren helfen. Zum Glück nuschelte er etwas von Geld, daraufhin habe ich schnell dankend abgelehnt ich könne meinen Koffer selber tragen….

Den ganzen Eintrag findet ihr unter:

http://www.crossingboundariesmusically.org/category/leila-erdin/

Interview mit Michael Eidenbenz

Wie sieht dein musikalischer Werdegang aus?

Ich bin ursprünglich Kirchenmusiker. Ich habe hier in Zürich Orgel studiert und bis vor 4 Jahren hatte ich eine feste Stelle in Zürich-Unterstrass. Daneben habe ich Konzerte gespielt und eine Konzertreihe organisiert, in der fast die halbe Zürcher Musikszene mit der Zeit einmal vorbeigekommen ist. Neben dem Orgelspiel habe ich als Musikjournalist gearbeitet. Als klassischer Musikkritiker während 15 Jahren hauptsächlich für den Tagesanzeiger, und als Publizist für zahlreiche andere Medien, unter anderem war ich drei Jahre Redaktor der Zeitschrift „Dissonance“. Die musikalische und die publizistische Tätigkeiten liefen parallel, bis dann 2007 meine Arbeit hier an der ZHdK begann.

Welche Aufgaben hast du als Departementsleiter an der ZHdK?
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Review: EAS Conference 2018

Vom 14. bis 17. März 2018 fand in Jelgava (Lettland) die 26. Konferenz der European Association for Music in Schools statt. Als Vertreterin der Schweiz durfte ich das Student Forum besuchen, welches im Rahmen der Konferenz organisiert wurde. Das Student Forum hat vor allem den Austausch der Studierenden untereinander im Fokus, denn es bietet eine einmalige Gelegenheit, Studentinnen und Studenten aus allen möglichen Ländern Europas zu treffen, zu diskutieren, zu musizieren und Erfahrungen auszutauschen. Hier möchte ich meine Erfahrungen teilen:

Das Student Forum sowie die eigentliche Konferenz waren sehr gut organisiert. Für die Studierenden wurde kostenlos eine Unterkunft zur Verfügung gestellt, auch der Transfer von Riga nach Jelgava wurde organisiert. Das Ankommen war also bereits sehr angenehm und der Empfang in Jelgava sehr herzlich.
Das Student Forum ist grundsätzlich eigenstehend, es beginnt einen Tag vor der eigentlichen Konferenz und endet bereits einen Tag früher.  Dies hat zur Folge, dass die Studierenden selbstständig arbeiten, dennoch unterliegt das Student Forum demselben Kernthema wie die Konferenz. In diesem Jahr beschäftigte sich die Konferenz mit ‘competences in music education’ und den folgenden Unterthemen:

  • Competence based teaching and learning
  • Learning outcomes
  • Curriculum development
  • Assessment
  • Diversity and inclusion Continue reading

Interview mit Giuseppe Iasiello

Lieber Giuseppe, im März 2018 arbeitest du als Fachdidaktik-Stellvertretung an der ZHdK für Schulmusiker. Was bedeutet dir dieses Semester?

Oh, ich freu mich sehr. Das ist eine tolle Herausforderung für mich. Der Austausch mit den Studierenden lässt mich selbst kritisch auf meine Arbeit blicken. So komm ich aus meiner Komfortzone raus und reflektiere meine eigene Unterrichtstätigkeit viel intensiver. Schön, dass ich mein Wissen und meine Erfahrungen weitergeben darf.

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Interview mit Fritz Mader

Bitte erzähle zunächst etwas von dir.

Ich unterrichte seit 14 Jahren. 2010 wurde die Voice+Music Academy Zürich (www.voicemusic.ch) gegründet und ich wurde Mitinhaber. Nach dem ZHdK Masterstudium SMI (2014) haben Christian Abderhalden und ich die Geschäftsleitung übernommen.

Während dem 4-jährigen Bachelorstudium, “Integral Music Education – IME”  African, Pop und Klassischer Musik, hab ich bereits begonnen zu unterrichten. Ich habe mich immer mit Gesangstechniken auseinandergesetzt. Zuerst hat mich «Speech Level» fasziniert, mit 26 Jahren hab ich die Lichtenberger Methode kennen gelernt und dann kamen CVT und Estill dazu.

2004 hab ich bereits Chöre und Ensembles geleitet, mittlerweile hab ich drei Chöre (an der Voice+Music Academy, Gospelchor Oberengstringen, Zürich Singers’ Night Chor), leite vier Ensembles und bin Vocal Coach im Sologesang.

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Interview mit Nuri Ünesen

Lieber Nuri, bitte erzähle uns zunächst etwas von dir.

Ich bin ein Schüler der Kantonsschule Freudenberg und befinde mich zurzeit im letzten Schuljahr.

Wie sieht deine bisherige musikalische Laufbahn aus?

Mit drei Jahren habe ich begonnen, Klavier zu spielen und mit sieben Jahren bin ich, 2007, den Zürcher Sängerknaben beigetreten. Im selben Jahr noch habe ich begonnen, Schlagzeug zu spielen. 2009 durfte ich mit den Sängerknaben nach China reisen und 2011 im Theater St. Gallen den ersten Knaben in der Zauberflöte singen. Mit den Zürcher Sängerknaben trete ich pro Jahr über zehn Mal an ganz unterschiedlichen Anlässen und Orten auf. Dank den Konzerttourneen bin ich neben China schon in Bulgarien, Ungarn, Italien und dem Baltikum gewesen.
Seit gut drei Jahren spiele ich im Blasorchester der Schule Schlagzeug und durfte den Schulchor bereits zwei Mal begleiten.
Im fünften Schuljahr hatte ich die Chance in der Administration des Tonhalle-Orchesters Zürich als Schülermanager im Bereich Marketing und Kommunikation mitzuhelfen. Eine tolle Zeit, in der ich sehr viel gelernt habe.

Gibt es in deiner Familie MusikerInnen? Continue reading

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